DAS PROJEKT

“Handwerk und Design als kreativer Weg in die Arbeit …“

Dies ist der innovative Bildungs- und Beschäftigungsansatz des Projekts upsign. Umgesetzt wird diese Idee durch die Beschäftigung rund um das Thema Recyclingdesign.
In den upsign-Werkstätten, dem Werkstattladen, der Verwaltung und den kontinuierlich stattfindenden regionalen und überregionalen Präsentationen auf Messen, Stadtteilfesten und in temporären eigenen Verkaufsläden werden langszeitarbeitslose, schwer vermittelbare Frauen unterschiedlichen Alters, sozialen und kulturellen Hintergrunds in öffentlich geförderten Arbeitsverhältnissen beschäftigt ( In-Jobs, AGH-E, BEZ ).



upsign hält ein Angebot speziell für Frauen vor, in dem die Projektteilnehmerinnen in den Bereichen

-     Produktentwicklung

-     Produktion

-     Verkauf und Vermarktung

der von ihnen selbst gefertigten Recyclingdesign-Produkten

-     ihre Fähigkeiten erproben

-     neue Fertigkeiten hinzugewinnen

-     und sich weiterbilden können.

Unter Anleitung professioneller Künstlerinnen/Designerinnen entwickeln und fertigen die Teilnehmerinnen in den upsign-Werkstätten Produkte für den Verkauf im Werkstattladen, des upsign-Internetshops und für die Präsentation auf Messen, Stadtteilveranstaltungen und  Ökologie- und Umweltforen.

Dabei geht es nicht um die Herstellung und Präsentation eines  beliebigen Produkts, sondern um den ökologischen und nachhaltigen Aspekt der upsign-Produkte, die allesamt aus Verschnittresten und Abfallprodukten der industriellen Produktion, Restposten oder Altwaren hergstellt werden.

Die Teilnehmerinnen/Mitarbeiterinnen bei upsign arbeiten mit einem Stundenkontingent von 25-30 Std. pro Woche.
Diese Teilzeitbeschäftigung soll auch Müttern mit noch schulpflichtigen Kindern eine Teilnahme ermöglichen.
Auch für Frauen mit anderen Handicaps wie gesundheitlichen Einschränkungen oder psychischer Instabilität ist eine Ganztagsbeschäftigung oft nicht mehr möglich.
upsign bietet Frauen in einer Umbruchphase die Möglichkeit, sich gemeinsam auf etwas Neues einzulassen, um sich gegenseitig zu stützen und zu unterstützen.
In diesem Prozess werden brachliegende Fähigkeiten reaktiviert, neue hinzugewonnen und individuell gefördert.

Durch die tägliche Arbeit in der Gruppe und die verpflichtende Anwesenheit erarbeiten sich die Mitarbeiterinnen bei upsign auch sog. Softskills wie Kommunikations-, Team- und Kritikfähigkeit und die Fähigkeit ihren Alltag zu strukturieren und zu bewältigen.

Eine Sozialpädagogin unterstützt die Teilnehmerinnen bei der Entwicklung von beruflichen Perspektiven und/oder der Reintegration in den 1.Arbeitsmarkt.

Durch die individuelle Fertigung, die Präsentationen und den Verkauf der Produkte sind die upsign-Teilnehmerinnen keine Hilfsarbeiterinnen oder Dienstleisterinnen, sondern identifizieren sich mit den von Ihnen gefertigten Produkten und empfinden eine Wertschätzung ihrer geleisteten Arbeit und ihres Könnens, sobald ein Produkt den Laden verlässt oder es auf einer öffentlichen Präsentation bewundert / gekauft wird. Dadurch entsteht eine hohe Arbeitsmotivation und Identifikation mit dem Projekt.

Insgesamt steht das Beschäftigungsprojekt upsign für Design, Ökologie und soziale Verantwortung.